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Max Gehlofen 2026


Die Gesichter der Anderen; Performance

Aus selbst geborgener Tonerde werden immer neue Gesichter geformt, die sich über den Domplatz verteilen. Am Ende werden im Atelier von den Ergebnissen Gipsabgüsse erstellt, um „Zeugen“ der Performance als Erinnerung zu gießen.

Der Domplatz wird zum Ort der Begegnung. Das Material und der Künstler werden zu Aktanten des Stadtgefüges. Fundstücke, Architektur und Passanten werden zu Werkzeugen der Formfindung. Die Gesichter die entstehen entspringen der Phantasie, sind Abbilder noch nicht eingetretener Möglichkeiten. Sie werden Besitz ergreifen vom Raum den der Platz einnimmt. Viele werden ein stärkeres Symbol senden, als ein Einzelner. 

Das Material hinterlässt nach Abspülen mit klarem Wasser oder einem Regenguss keine Spuren. Maßnahmen zur Sicherheit von Personen und Gegenständen werden abgesprochen und ergriffen.