Der Kunstleere Raum bringt zeitgenössische Kunst mitten in den Alltag der Stadt. Von März bis Mai verwandelt sich der Kiliansplatz erneut in einen offenen Ort für Performance, Installation, Begegnung und künstlerische Experimente.
Alle Veranstaltungen finden im und um den Kubus statt. Kurzfristige Änderungen sind möglich.
Hilda Gardner Clownin
Christoph Mayer Saxophon
„Aufgeblüht“
ab 14.00 Uhr
Begrüßung: Benedikt Stegmayer, Kulturwissenschafts- und Wirtschaftsreferent der Stadt Würzburg
Alle Vögel sind schon da. Alle?
10.00 – 17.00 Uhr
Frei interpretierte Vogelskulpturen aus heimischen Holz gesägt, geschnitzt, gehobelt.
Visible – obvious – real (das weiße Hemd)
14–17 Uhr
Bestickte weiße Hemden mit Schriftzügen wie „das Hemd ist sauber/weiß/makellos“ laden dazu ein betrachtet, aber auch mittels Farbe und Schere verändert zu werden. Vielleicht wird’s bunter, vielleicht auch nur zerlumpter. Auf jeden Fall wird mehr zu sehen sein als das zunächst Offensichtliche.
Re:Gen
Donnerstag ab ca. 14.00 Uhr · Freitag ganztags
Ein Raum zum Innehalten und Durchatmen im Alltag. Entwickelt von angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Euro Akademie. Durch nachhaltige Materialnutzung und kreative Umgestaltung entsteht eine beruhigende Atmosphäre. Die Installation lädt dazu ein, neue Energie zu schöpfen und Achtsamkeit bewusst zu erleben.
Die Zugreise des Herrn L.
13.00 – 15.00 Uhr
Die multinationale Theatergruppe „Etcetera“ ist aus der ehemaligen Asyl-Theatergruppe „Die Überlebenden“ der KHG hervorgegangen. Sie besteht aus Personen mit und ohne Migrationshintergrund und entwickelt jedes Jahr ein eigenes Stück, das in und außerhalb Würzburgs aufgeführt wird. Dabei werden verschiedene Ausdrucksmittel wie Sprache, Musik, Tanz, Pantomime und Performance in Szene gesetzt.
Open Horizon please: Bitte zu Tisch.
28. März ab 15.00 Uhr · 29. März bis 18.00 Uhr
Entscheide, wo du Platz nehmen möchtest! Wie wir essen, bestimmt auch, wie wir leben. Im Projekt EAT+ART verbindet Gabriele Kunkel Food-Fotografie, Kochkunst, Text, Tischkeramik und raumgreifende Installationen.
Saubere Sache!
30. März ab 11.00 Uhr – 31. März bis 17.30 Uhr
Raus aus der Tüte,
rein in den Sack
raus aus dem Haus.
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Inka Lorena Schottdorf
Frieden für Alle. Die Quadratur des Kreises.
10.30 – 18.00 Uhr
Hektik, Stress und zahlreiche Anforderungen prägen unsere Gegenwart. Schier unmöglich scheint es, allem gerecht zu werden. Hinzu kommen Informationsflut, Konflikte durch Meinungsverschiedenheiten und weltweite Krisen, die das Gefühl von Unruhe verstärken. Der Wunsch nach Klarheit, Fokus und (innerem) Frieden wird immer stärker. Die Künstlerinnen schaffen einen Ort, um gemeinsam Achtsamkeit zu praktizieren. Sie falten Origami-Kraniche und laden ein teilzunehmen. Der Weg ist das Ziel.
The Deal
Who is In- Who is Out?
Die Arbeit stellt eine einfache, aber unbequeme Frage: wer darf teilhaben und wer entscheidet?
ab 12.00 Uhr – 5. April, 17.00 Uhr
ganztags
Designstudierende der Fakultät Gestaltung der THWS haben unter der Leitung von Frau Prof. Gertrud Nolte ein Semester lang die Medien verfolgt und aus indiviuell ausgewählten Nachrichten über 140 Plakate konzipiert. Im Kubus wird eine Auswahl von 13 gezeigt, alle zusammen sind als Wand-Bild-Zeitung noch in der Fakultät Gestaltung am Sanderheinrichsleitenweg 20 in Würzburg Frauenland zu sehen.
gertrud.nolte@thws.de
12–15 Uhr
Die Gesichter der Anderen; Performance. Aus selbst geborgener Tonerde werden immer neue Gesichter geformt, die sich über den Domplatz verteilen.
Durational Performance und Installation
Titel: eine Klause | darin das ICH verrenkt
11–15 Uhr
„Bienen sterben leise“
ganztags
Immer wieder gibt es mir zu denken, dass die Bienen, wie auch insgesamt alle (bestäubenden) Insekten, in ihrem Dasein durch Umweltprobleme bedroht sind.
„Faktennebel“
10.00 Uhr bis 16. April, 12.00 Uhr
Täglich prasseln unzählige Nachrichten aus Presse, sozialen Medien und Online-Portalen auf uns ein. Unterschiedliche Perspektiven, widersprüchliche Meldungen, Fakten, Fake-News und Propaganda lassen uns verwirrt zurück. Wie können wir uns in dieser Flut von Eindrücken noch orientieren und Klarheit finden? Wenn alles ineinander verschwimmt? Durch die Verdichtung und Überlagerung von Informationen entsteht ein Raum der Reizüberflutung, in dem wir uns überfordert und gestresst erfahren. Es wächst der Wunsch, einfach nichts mehr davon hören und sehen zu wollen.
No KINGS
15–18.30 Uhr
Die einflußreichsten Tech-Milliardäre huldigen einen Präsidenten, der sich wie ein trotziges Kleinkind verhält.
9.00 – 21.00 Uhr
EN: In the CAPS kitchen, an international team cooks up small art and design objects in just a few minutes. Simply choose from the menu and combine whatever makes your mouth water. To finish, there is a shared dinner in the form of a potluck right on site – with everyone who would like to join.
DE: In der CAPS-Küche bereitet ein internationales Team kleine Kunst- und Designobjekte in wenigen Minuten zu. Einfach von der Karte auswählen und kombinieren, was schmeckt. Als Abschluss gibt es ein gemeinsames Abendessen in Form eines Potluck direkt vor Ort – mit allen, die dabei sein möchten.
Installation „Bracking news“
ab 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Die Installation thematisiert den psychologischen Zustand, in dem wir ständig den Nachrichten über Kriege, Naturkatastrophen, politische Erklärungen, Terrorismus und Gewalt ausgesetzt sind. Die intensivierte und oft sensationelle Darstellung durch die Medien verwandelt die Realität in einen Zustand permanenter Ausnahme. Die Ausnahme wird zur Norm.
Körperflimmern
Im Kunstleeren Raum entwickelt sich eine sensible Konstellation aus Material, Wind, Licht und Umgebung. Die Form der Arbeit bleibt beweglich und verändert sich mit dem Wind.
20. April ab 12 Uhr · 21. April bis 18 Uhr
Wertarbeit – made in germany
13–18 Uhr
Wertarbeit – made in germany stellt nicht nur die Frage nach dem Wert des Geldes, sondern nach dem Wert des Menschen.
Toxische Mischung
15–18.30 Uhr
Fake, Hetze, Verschwörungen und populistische Narrative nähren den Hass, vergiften den Boden und schlagen gefährliche Wurzeln.
Interview Performance – PRIVATPROTOKOLLE
11–19 Uhr
Mit PRIVATPROTOKOLLE bringt Künstlerin Saskia Reis eine partizipative Interview-Performance über patriarchale Gewalt, häusliche Gewalt und Sexismus in den Kunstleeren Raum auf den Würzburger Kiliansplatz. Dort, wo sie meist verschwiegen wird, im öffentlichen Raum, befragt die Journalistin Passant*innen zu persönlichen Erfahrungen, Täter*innen, das System, das Gewalt ermöglicht und verwaltet und die Folgen für Betroffene.
Transplantation
11–18 Uhr
Führungen / Lecture Performance:
12 Uhr · 14 Uhr · 16 Uhr
Tell me! – Performative Installation
10 Uhr
Performative Installation – Passant*innen haben die Möglichkeit, mir Texte zu diktieren (Gedanken, Einkaufszettel, etwas vorlesen, Nachrichten, Zitate, Meinungen und Kommentare etc.). Es gibt keine Einschränkungen und ich werde das Gehörte unkommentiert auf große Papierbogen (fortlaufend) aufschreiben und nacheinander aufhängen. Die Passant*innen bleiben anonym und ich bleibe in der Rolle einer nicht wertenden, stillen Chronistin.
„Handykopf“ im Kunstleeren Raum
ganztags
Die im Kubus aufgestellte Metallskulptur ist eine von insgesamt sechs anderen mit „Handykopf“. Die Serie „Handykopf“ reicht zurück bis zum Jahr 2000.
Das Werk von Nadja Frank ist an der Schnittstelle von Malerei, Skulptur, Architektur und Social Sculpture angesiedelt. Ihre Arbeiten sind oft ortsspezifische Installationen, die sich mit Themen wie Vergänglichkeit, dem Herstellungsprozess und der Wechselwirkung von Farbe und Raum auseinandersetzen. Über ihre gesamte künstlerische Praxis hinweg verfolgt sie das Thema „Suchen“, das einen kontinuierlichen Dialog mit der Außenwelt schafft.
12–17 Uhr
12–15 Uhr
Tanzen in und um den Kubus, eine Erinnerung an Rudolf von Laban, der vor 100 Jahren ein choreographisches Zentrum in Würzburg gründete.
Luft raus
10–17 Uhr
ist kein lauter Appell, sondern eine stille Geste der Entschärfung. Ein Bild für Abrüstung – materiell wie gedanklich. Ein Raum, in dem Entspannung nicht als Schwäche erscheint, sondern als Voraussetzung für Frieden. Die Installation fordert auf innezuhalten und zu fragen: Wo wird Druck erzeugt? Was wird aufgeblasen um Angst zu machen und Macht zu demonstrieren? Und was könnte geschehen, wenn wir den Mut haben, die Luft herauszulassen?
Musikalische Installation
14–16 Uhr