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Kunstkubus-Preis 2026

Die Jury hat entschieden: In diesem Jahr wurde ein Kunstkubus-Preis vergeben, außerdem wurden zwei Finalistinnen ausgewählt. Eine besondere Anerkennung geht an die Schülerinnen der St.-Ursula-Schule Würzburg.

In der Jury:
Dr. Jürgen Emmert, Leiter Museum am Dom
Dr. Marlene Lauter, ehemalige Leiterin Museum im Kulturspeicher
Dr. Christine Meesmann
sowie Achtung! Kunstleerer Raum mit einer Stimme.

Toschische Mischung

Kunst kann schnell reagieren – auf gesellschaftliche Veränderungen, politische Ereignisse und das aktuelle Zeitgeschehen.

Hennry Wirth greift aktuelle Entwicklungen auf und übersetzt sie mit Witz, Ironie und Überzeichnung in starke Bilder.

Ob Fake News, Hetze oder Populismus als „Toxische Mischung“, die den Hass speist, oder aktuelle politische Ereignisse: Seine Arbeiten kommentieren, hinterfragen und machen sichtbar.

Für diese künstlerische Auseinandersetzung erhält Hennry Wirth den Kunstkubus-Preis 2026.

Lisa Kuttner · TANZRAUM

Körper begegnen sich, verbinden sich, lösen sich wieder. Für Augenblicke entstehen lebende Skulpturen – flüchtige Formen im Raum.

TANZRAUM verbindet Tanz und Improvisation und lässt aus Bewegung immer neue Bilder entstehen.

Die Jury würdigt Lisa Kuttner als Finalistin des Kunstkubus-Preises 2026.

Gabi Weinkauf
„Wertarbeit – made in germany“

154 Geldsäcke aus Leinen, 154 Zettel – und eine Frage an die Besucher:innen:

Was ist das Wertvollste für mich?

Die dreiteilige Installation stellt Wert und Werte in den Mittelpunkt – und macht die Antworten der Besucher:innen zum Teil der Arbeit.

Die Jury würdigt Gabi Weinkauf als Finalistin des Kunstkubus-Preises 2026.

Die Besondere Anerkennung geht an Claudia Breitfeld und die Schülerinnen der St.-Ursula-Schule Würzburg.

Claudia Breitfeld motiviert ihre Schülerinnen, aktuelle gesellschaftliche Themen aufzugreifen und daraus eigene künstlerische Positionen zu entwickeln. Sie ermutigt, begleitet – und bringt die Arbeiten in die Öffentlichkeit.

Der Kunstkubus wird dabei zur Plattform: für junge Ideen, eigene Positionen und den Mut, sichtbar zu werden.

Dieses besondere Engagement würdigt die Jury mit ihrer Besonderen Anerkennung.